Die Technik.

Im Juli 2023 gab es nach über 10 Jahren ein vollständiges Upgrade der Sensoren, welche von nun an nicht mehr per Kabel untereinander verbunden sind. Die neue Station kommt aus dem Hause Froggit/Ecowitt, deren Sensoren im Frequenzbereich von 868 MHz ihre Messwerte an die Empfänger DP1500 sowie HP1000 Pro senden.

Folgende Sensoren sind fortan im Einsatz:

  • Für Luftfeuchte und Temperatur:
    • in der Wetterhütte: Thermo-Hygrometer DP40/WH32F
    • an der Giebelwand (N) und auf der Terrasse (W): Thermo-Hygrometer DP50/WN31(WH31)
    • im Hochbeet und in der Wiese (Bodentemperatur): Bodentemperatur-Sensor DP150/WN34
  • Für den Niederschlag:
    • Niederschlagsmesser DP80/WH40
  • Für Wind und Strahlung:
    • Das solarunterstützte Anemometer mit integriertem UV-Licht-Messer DP300/WS68
  • Für Bodenfeuchte:
    • Der Bodenfeuchte-Sensor DP100/WH51
  • Für Blattfeuchte:
    • Der Blattfeuchte-Sensor DP10/WN35

Gemäß meteorologischen Empfehlungen sollten das Anemometer und die Wetterfahne in einer Höhe von 10 Metern installiert werden. Die Messung von Temperatur und Luftfeuchte erfolgt idealerweise in 2 Metern Höhe, geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, während der Niederschlag in einem Meter über Grund gemessen wird.

Das solarunterstützte Anemometer inklusive Wetterfahne und integriertem UV-Sensor habe ich in ca. 11 Metern Höhe an meinem Teleskop-Antennenmast (Gesamtlänge ca. 12–13 Meter) unterhalb der Groundplane montiert.

Zur Erfassung von Temperatur und Luftfeuchte nutze ich eine aktiv belüftete Wetterhütte in 2 Metern Höhe. Der Niederschlagsmesser befindet sich vorschriftsmäßig in einem Meter Höhe über Grund.

Für die Speicherung und Veröffentlichung der Wetterdaten im Internet verwende ich einen Raspberry Pi 4 (4 GB RAM) mit der Open-Source-Software WeeWX. Der Daten-Upload auf meinen Webserver erfolgt alle 5 Minuten via FTP über eine LTE-Verbindung.